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Neue Grundwasserregulierung am Radmer Kieswerk in Aschheim ist in Betrieb

In diesen Kiesteich auf dem Gelände der Radmer Kies GmbH & Co. KG in Aschheim wird das überstehende Grundwasser eingeleitet.
In diesen Kiesteich auf dem Gelände der Radmer Kies GmbH & Co. KG in Aschheim wird das überstehende Grundwasser eingeleitet.

Aschheim, 06.07.2017 - Die neue Grundwasserregulierung am Radmer Kieswerk zwischen den Ortsteilen Dornach und Aschheim ist kürzlich in Betrieb genommen worden. Gemeinsam mit der Gemeinde Aschheim, dem Wasserwirtschaftsamt, der Bürgerinitiative zur Verbesserung der Wohn- und Grundwasserverhältnisse in Dornach und der Radmer Kies GmbH & Co. KG waren intensive Planungen und Gespräche vorausgegangen. Die Arbeiten wurden von der PORR Deutschland GmbH, die das Radmer Kieswerk in Aschheim betreibt, planmäßig im April 2017 abgeschlossen. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund EUR 800.000 und werden vollständig von der PORR getragen. 
 
Günter Schwarz, Betriebsleiter des Radmer Kieswerks in Aschheim erklärt: „Das Kieswerk war nicht allein für die zum Teil hohen Grundwasserstände in der Gemeinde Dornach verantwortlich. Dennoch ist es uns ein wichtiges Anliegen, unseren Beitrag zu leisten, die Lage in der Gemeinde Dornach bei starkem Grundhochwasser über die neue Drainageleitung zu entlasten.“ 
 
Hubert Gschwendtner, Vorsitzender der Bürgerinitiative zur Verbesserung der Wohn- und Grundwasserverhältnisse im Ort Dornach, freut sich: „Wir sind sehr erleichtert, dass die Grundwasserregulierung fertiggestellt worden ist. Wir, die Bürgerinitiative, bedanken uns bei der Firma Radmer Kies und der Gemeinde für ihre Unterstützung.“  Thomas Glashauser, 1. Bürgermeister der Gemeinde Aschheim, spricht ebenfalls von einem Erfolg. 
 
Die Baumaßnahmen am Kieswerk 
 
Im Abbaufeld der Firma Radmer wird Kies ausgebaggert und im Anschluss wieder aufgefüllt. Hierfür setzt das Kieswerk unter anderem Bauaushub von Baustellen ein. Das verwendete Material ist zum Teil weniger wasserdurchlässig als das Ursprüngliche. Neben weiteren Gründen, die nicht im Zusammenhang mit dem Kieswerk stehen, kam es dadurch in den vergangenen Jahren immer wieder zu einem Anstieg des Grundwasserstandes in Dornach und führte zu überfluteten Kellern. 
 
Um das Aufstauen des Grundwassers zu vermeiden, wurde vor dem Kieswerk, quer zum Grundwasserstrom in einer Tiefe von ca. 4 m, ein Drainagerohr eingebaut. Das gesammelte Wasser wird nun in einer Rohrleitung am Kieswerk vorbei in den Kiesteich auf dem Gelände des Kieswerks geleitet und versickert dort. 
 
Umfangreiche Planungen und Gespräche im Vorfeld 
 
Vorausgegangen waren jahrelange Planungen. Nach zahlreichen Vorgesprächen hat die Radmer Kies in 2010 die Planung einer Grundwasserregulierung in Auftrag geben. Das Ziel war die Regulierung so zu gestalten, dass die Grundwasserstände, wie sie ohne Kiesabbau und Wiederauffüllung bestünden, nicht überschritten werden. Das Planungsbüro Blasy – Dr. Øverland hat in enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt einen Entwurf ausgearbeitet, der im Herbst 2013 vom Landratsamt München genehmigt wurde.
Der Bau der Drainageleitung konnte allerdings erst im September 2016 beginnen, da vorab umfangreiche Vereinbarungen mit allen von den Baumaßnahmen betroffenen Grundbesitzern getroffen werden mussten. Aus Naturschutzgründen und zur Minimierung eines Ernteausfalles wurden die Arbeiten im Winter durchgeführt und nach einer Bauzeit von 6 Monaten im April 2017 fertiggestellt.
 
Radmer Kies GmbH & Co. KG 
 
Die Radmer Kies GmbH & Co. KG betreibt zwei Kieswerke, in Aschheim bei München sowie in Großmehring bei Ingolstadt. Das Leistungsspektrum umfasst die Gewinnung, Aufbereitung und Verkauf von Sand und Kies. Die Radmer Kies GmbH & Co. KG ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der PORR Deutschland GmbH mit Sitz in München. Die PORR ist als Full-Service-Provider in allen Sparten des Bauens tätig.

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Ansprechpartner
Nicole Stiegler Konzernsprecherin